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| Intro |
| Schicksalsmelodie (LP Version) |
| Es dreht sich nur um's Geld |
| Mit der Waffe in der Hand (Fühlst Du dich jetzt wohl Mix) |
| Die Flucht |
| Wir machen einfach was wir wollen |
| Der Sinn des Lebens? |
| Und das Ganze heißt... |
| Mach meinen Kumpel nicht an! |
| Mein Reimweg |
| Der Diss |
| Es ist Zeit (Berlin Untagrund Mix) |
| Alptraum (94er Version) |
| Auf der Jagd nach 3. Oktober (93er Version) |
| Reimexplosion |
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Gib Sound! Gib Sound! (304KB) (55,5KB) |
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Part 1 1973 wurde ich geboren, ich wurde auserkoren, in deinem Hirn rumzubohren, Auf der Suche nach dem Weisheitskorn durch die Ohren durchforste ich verschiedene Sektoren, die du nicht kennst, dein Gewissen nennst, ungebremst wie ein Gespenst werden sie durchkämmt auch wenn du rennst. Im Stakkato Takt fordere ich Aufmerksamkeit, spürst du das Warnsignal nicht dieser Zeit? Das Wetter das spinnt, der Wind geschwind, wird zu einem Orkan der alles mit sich nimmt. Der Mensch wird allergisch, es grassiert Krankheit, meinst du nicht, daß da was zum Himmel schreit? Mit 20 Jahren leide ich an einem Tumor, wo kommt er nur her, was hat er nur vor? Wenn er mich umschlingt, wenn er mich durchdringt, kann es doch sein, daß er mich bald umbringt. Wovon ich berichte, das sind Umweltgifte, Elektrosmog und vergiftete Lüfte. Ja das ist die Zukunft, da will ich hin denn als Konsumidiot ist's nur halb so schlimm. Part 2 Dein Leben beginnt Du stehst an dem Anfang Du wächst auf zum Kind Machst deinen ersten Schritt dann Gehst du zur Schule, eine Normalität Lernst etwas, wie das Leben besteht Um was es denn geht Daß die Erde sich dreht So wirst du geprägt Durch die Mentalität Fragen über Fragen türmen sich da vor dir auf Manche läßt du liegen, manche hebst du auch auf Du ribbelst sie auf, untersuchst sie genau Findest so manche Antwort, doch einen Tip schau Sie dir genau an, nicht jede führt dich zum Ziel Du mußt lernen zu entscheiden es ist wie in einem Spiel Part 3 Du Konsumidiot, deine Gedanken sind getrimmt, wie eine Klavierseite wurden sie verstimmt. Verlogenheit, Dreistigkeit, keiner weiß bescheid, Sorglosigkeit, Politikverdrossenheit. Sage mir ehrlich, hast du den Schneid, um auszubrechen aus dem Sumpf der Dunkelheit? Dein Schicksal in die Hand zu nehmen und nicht bequem, komplexe Probleme, die nicht genehm, zu umgehen? Trotz Umweltverschmutzung, Überbesteuerung, Arbeitslosigkeit und Lebensverteuerung. Inkompetenz zwingt dich nicht in die Knie, wenn du komponierst deine Schicksalsmelodie. Part 4 Ein Wecker klingelt und du wachst auf Die Sonne erstrahlt, der Tag nimmt seinen Lauf Eine Wiederholung die immer aufs neue beginnt Man kann nix manipulieren denn die Zeit die verrinnt Sie verläuft in dem Sande wie das menschliche Leben Doch dieses Ding wird dir nur einmal gegeben Man sollte lernen sein Leben zu schätzen Auch das andrer Wesen nicht zu verletzen Gehorche den Gesetzen aber nicht blind Schau sie dir genau an, nimm sie nicht so wie sie sind Bilde dir mit deiner Genialität Eine standhaft feste Identität Für n Weg zum andren Leben ist es fast schon zu spät Wir ernten die Saat die früher gesät Und die Umwelt zwingt dich nicht in die Knie Du spielst die Hauptrolle deiner Schicksalsmelodie |
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Gib Sound! Gib Sound! (272KB) (49,5KB) |
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Part 1 Oh, wie teuer ist das Leben denn heute schon geworden, wie soll ich 's mir noch leisten ohne finanzielle Sorgen. Sage mir nicht, ich verdien' Geld mit der Musik, ich frage mich oft selbst, wo denn der Gewinn blieb. Bis jetzt hab ich höchstens meine Unkosten gedeckt, das Geld wieder in neue Projekte reingesteckt. Vielleicht kann ich irgendwann durch Kreativität, Produktivität, die zeugt von Qualität, leben ohne daß ich daneben schichten muß daß wär' ein Plus, ultimativ wär's das Muß. Doch Musikalisch bin ich nicht zum Kompromiß bereit, ich mache das, was mir gefällt, es tut mir leid. Ich werde mich nie nach Befehl'n von oben richten, denn ich bin ein Rebell und ich werde dich vernichten, wenn du in mein Leben reinpfuschen willst, du fragst wie ich das wage, nun, ich bin doch Phil. Bei den meisten Leuten erreicht man mit Geld sehr viel, doch nicht um jeden Preis, ja ich kenne das Spiel. Ich bin unkäuflich, ich bin unbestechlich, diese Methode ist widerlich, dreckig. Zwar muß ich irgendwie auch über die Runden kommen, doch mit Arbeit, die Spaß macht, hast du's vernommen, sonst ist das Leben zu eintönig auf der Welt, denn alles worum's geht, es dreht sich nur um's Geld. Part 2 Hier kommt R und D vom Puren Geschmack aus B mit STOD State of Departmentz und du hörst nichts außer dem Sound aus deinem Autosystem für soviel Geld das man glaubt man kann den Sound sehn so dicke fette Bose Boxen egal was die kosten die müssen rein für den guten Geschmack, nur so kommt der Geschmack pur den du brauchst damit du richtig gut weit vorne bist und nen Platz bei der Drehung um das Geld kriegst sonst bist du übel am Arsch, ich meine ganz weit hinten hinten? kannst du dein Autosystem bei Aldi finden was ich meine ist das ohne Geld nichts geht du brauchst den Shit für den ganzen Stuff den du dir wünschst wenn du aufwachst komm, jetzt kommt Konsum nach dem Ausruhen mach dich frisch, hier kommt ein bißchen vom Geschmack vom Geld für dich die Gier nach dem Geld, bläst dir dein Hirn raus, dein Kopf weg wie bekloppt machst du nen Job um zu überleben genau deswegen bin ich hier und habe Fun am Sprechgesang so ist es eben auf dieser Welt, alles dreht sich nur ums Geld so fuck it, vergiß den scheiß nimm den Spliff und HIT IT! Part 3 Früher war's noch gut denn da hatte ich Geld Ich machte mir keine Sorgen ob es irgendwann mal fehlt Doch ich wußte damals nicht woher das alles kommt Papa hat die Taschen voll ich will was krieg's auch prompt Nur ein kleiner Griff in das dicke Portemonnaie Für'n Zehner schnell'n Spielzeug, oh, das Leben war o.k. Später da kam der Griff in meinen Sparstrumpf Der war fast immer voll, der war mein letzter Trumpf Doch nun ist das Geld knapp geworden Ich muß mich nun alleine um meine Dinge sorgen Inzwischen weiß ich endlich was des Geldes Wert ist Kann nicht mehr alles kaufen steh mit mir im Konflikt Ich denke nach bevor, ich etwas kaufen will Bevor ich wieder mit Geld meinen Willen still Mach dir deutlich um was es geht hier in dieser Welt Denn jeder Schritt den du tust dreht sich irgendwie um Geld |
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Gib Sound! Gib Sound! (440KB) (79,9KB) |
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Part 1 Wie fühlst du dich denn jetzt ? Hat dich dieses Intro angemacht? Im Stereoton hat Gevatter Tod dich angelacht. Du bist jetzt aufgebracht, aber ziehe es in Betracht Daß du heute Nacht vielleicht wirst umgebracht. So geht das hier beim Streit, ich habe realisiert, Daß die Menschlichkeit gefriert und was mit uns dann passiert. Daß die Menschenrechte gebrochen werden, mit Stiefeln zertreten, Da sucht man doch nach denen die dir den Verstand verdrehten. Fühlst du dich denn so toll mit der Pistole in der Hand, Früher hat man dich verkannt, ohne Waffe bist du entmannt. Ich bin nicht militant, ich arbeit' mit dem Verstand, Nimm dir ein Beispiel daran und sei nicht so ein Dilettant. Part 2 Wenn du denkst, ach man, Verbale Gewalt Ich hör' nicht auf so'n Spinner denn das läßt mich alles kalt Dann klär' den Sachverhalt, denn du liebst die Gewalt Wenn ich so etwas höre wird mir am Körper kalt Gewalt gibt es an Schulen, da fackeln sie nicht lange Sagst du ein falsches Wort, hast du 44 in der Wange Und da frage ich mich muß das wirklich hier so sein Ich denke nein und ich bin da nicht allein Mit diesem Gedanken in meinem Gehirn Werd' ich mein Leben gewaltfrei realisieren Schranken gibt es nicht die mich zurückweisen Wenn es so etwas geben sollte werd' ich's umkreisen Auf dem Weg zum neuen Leben ohne zu entgleisen Werde ich euch lehren mit Reimen sich zu wehren Part 3 Arbeite jetzt mal mit deinem menschlichen Gewissen, Deine Intelligenz, die willst du doch heute nicht missen. Du bist nicht in Amerika, du bist hier in Europa, Hast du das noch nicht kapiert, du lebst wohl in Utopia. Mußt du künstlich die Umstände von denen erzeugen? Willst du dich den Fernsehbildern jetzt denn einfach beugen? Du siehst jeden Tag im privaten Fernsehen Gewalt, Hast du's noch nicht geschnallt, gib dir 'n Ruck und sag Halt. Ich komm nicht in den Hinterhalt der allmächtigen Gewalt, Denn an mir ist der Aufruf zur Gewalt abgeprallt. Dies alles schaffe ich durch ernsthaft positives Denken, Dadurch kann ich mit Gedanken meine Entscheidungsschritte lenken. Denkst du nun daß dir meine Aussage nicht paßt und was du davon nun hast? Anders kommst du nur in' Knast. Part 4 Gewalt und Unterdrückung, ein Thema für sich Betroffen sind die Menschen dieses Landes und natürlich auch ich Doch ich denke mir und es ist mir schon geglückt Ich halte nichts von Gewalt und ich habe sie einfach unterdrückt Gut, jetzt denkt ihr der Mann ist verrückt Wenn er von Gewalt spricht und sie trotzdem unterdrückt Ganz so ist's auch nicht, oh das klingt ja ganz mißglückt Ich habe mich gebückt und mein Mikro gezückt Viele Worte genommen mein Mikrofon damit bestückt Habe abgedrückt, mit Reimen schieß ich zurück Statt mit 'ner Waffe in der Hand ist mir vieles geglückt Ich hab gelernt mich zu wehren mit Worten nicht mit Gewalt Lernte lieber Reimen als Boxen und es hat sich ausgezahlt In einem ganz bestimmten Sinn Aus meiner Begabung zieh ich nun endlich Gewinn Denn ich wehre mich mit Worten halte meine Nase nun nicht mehr hin |
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Gib Sound! Gib Sound! (301KB) (54,7KB) |
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Part 1 Auf meinem Weg durch die Stadt beweg' ich mich und überlege ich, was hab ich noch nicht, was brauch' ich noch, was nehm' ich mit, was hab ich noch nicht, was ich gern hätt'? Tausend Dinge fallen mir jetzt ein, was kann ich mir kaufen ohne reich zu sein? Ich schlendere durch die Fußgängerzone, links und rechts wie große Balkone, lachen mich Schaufenster an, erwecken in mir den unstillbaren Drang, ich will alles haben, den Schnick Schnack dazu, die Stereo Anlage, die Uhr und den Schuh, die Reise, die Kleidung, das Auto, das Buch, doch da merk ich das ist wie ein Spuk. Ich befinde mich im Sog des Konsum, und überlege nun, was werde ich nun tun? Part 2 Eine Dringlichkeit macht sich im Kopf breit Sie verschneit meine Gedanken, ich bin ihr jetzt geweiht Sie wächst mit der Zeit, macht sich bereit Bin ich ihr gefeit? Oh ich bin es leid Mit ihr im Kopf geh ich in den Laden rein Schleiche um Regale, stecke manche Dinge ein Allein, gemein, Kleptomane zu sein Der Schuh, die Rolex, nur teuer muß es sein Das Blut das wallt, mein Herz das pocht Schlägt immer schneller, im Kopf weilt ein Loch Adrenalin hat Hochkonjunktur Triefend aus den Poren meiner Figur Ich frage mich selbst, wie mach ich das nur Finger schlingen sich wie eine Schnur Ziehen Dinge rein in'n Rucksack hinein Renne aus dem Ausgang um frei zu sein Part 3 Ich renn aus dem Ausgang, um frei zu sein, denk ich hab's geschafft, ich hab wieder Schwein, doch plötzlich hör' ich hinter mir großen Tumult, ich werde verfolgt von 'nem großen Pulk. Ich starte jetzt durch, beweg' mein Gebein, wer hat's denn gesehen, ich war doch allein, doch für Schuldzuweisung jetzt keine Zeit, Ich muß mich beeilen, muß sehn wo ich bleib. Ich renn in das nächstbeste Kaufhaus hinein, Panik regiert, ich bin ganz allein. Hinter mir, die Meute der Leute, vor mir Regale, wie ich's bereue. Doch da hinten seh ich den Ausgang nahen, es ist alles andere als 'ne freie Bahn. Aus diesem Grund ziehe ich meine eigene Bresche, Quer durch die Abteilung mit Unterwäsche. Reiße Ständer um, das ist nicht zu vermeiden, denn dadurch kann ich Verfolger abschneiden, trete 'n Regal aus meiner Bahn, reagiere im Affekt, reagiere im Wahn. Vor mir seh ich 'ne Kasse aufblitzen, 'ne Verkäuferin davor sitzen, drei Schritte Anlauf, ja das genügt, schon ist der Tresen samt Kasse umgepflügt. Part 4 Mit stolpernden Füßen in Richtung der Tür Wild um mich schlagend durchs Menschengewirr Bleibe plötzlich hängen am Rolltreppenband Versuche Halt zu bekommen mit meiner Hand Gewandt komm ich zum Stand Starte neu durch der Verfolger kommt angerannt Da eine Tür, ich trete sie auf Schnelle um die Ecke, nehme alles in kauf Ich bin draußen aus dem Laden flüchte mich ins Gebüsch Hole tief Luft, bin ich ihnen entwischt Ich weiß es nicht, drücke mich mehr ins Dickicht Dornengestrüpp kratzt in meinem Gesicht Höre lautes Fluchen: "Mist er ist entwischt" Mehrere Stunden bleibe ich nun an meinem Platz Ich hoffe das ich's nicht noch einmal verpatz |
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Gib Sound! Gib Sound! (215KB) (39,2KB) |
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Part 1 Als ich klein war, in meiner Welt allein war, störte mich keiner, der da mal reinsah. Ich hatte viele Freunde und war nicht einsam, es waren viele Eindrücke, die ich da mitnahm. Als ich in meiner Kindheit noch unbeschwert, naiv mit kindlicher Freude zuhaus am Herd, lebte, im Sandkasten spielte, die Natur genoß, war meine Welt für mich das allerschönste Schloß. Es war für mich vergleichbar mit 'ner Insel im Meer, ein Paradies für mich alleine, das ich begehr. Ich konnte walten, schalten, mit kindlichem Gemüt, bin während dieser Zeit wie 'ne Blume aufgeblüht, hatte keine Probleme, fühlte mich sorgenfrei, doch diese Schwärmerei ist nun vorbei. Es ist die bittere Realität wo ich bin, auf der Suche nach des Lebens Sinn. Part 2 Ich lehne mich zurück, bedrückt, bestückt, mit Gedanken über mein Leben und was mich berückt, Die Zeit vergeht im Flug, sie ist nur relativ, 'ne Maßeinheit, verpackt in einem Begriff, 'ne Minute, 'ne Stunde, was ist sie nur Wert? Ein Jahr, eine Sekunde, so schnell ist's nicht erklärt. Das ganze ist zu komplex, wo steuern wir nur hin? Gedanken rasen in meinem Kopf, dröhnen im Gehirn, woran hab ich eben gedacht, ich weiß es nicht, Finsternis, doch da sehe ich ein Licht, ein flackernder Schimmer erhellt jetzt das Zimmer in meinem Gehirn, es wird immer schlimmer, es ist die Frage, die sich mir nun stellt, was hab ich eigentlich zu tun, auf dieser Welt? Wenn man darüber nachdenkt, wo kommt man dann hin? Man kommt auf die Frage, was ist des Lebens Sinn? Part 3 Mit 6 Jahren kam ich in die Schule und lernte schnell, es gibt hier andere Regeln als in meiner kleinen Welt, habe mich drauf eingestellt, mein Schloß das zerfällt, als ich merke das nur noch Wettbewerb und Leistung zählt, dagegen ist ja nichts zu sagen, doch es muß fair sein, es muß objektive Bewertung im Kern sein, es wird viel gepuscht, es wird manipuliert, mit harten Geschützen die Konkurrenz dezimiert, es wird verleumdet, um besser da zu stehen, ihr glaubt es nicht, ich hab's im Fernsehen gesehen, Das Leben ist schwierig, in der Tat, das ist es, Der Charakter des Lebens spiegelt sich wieder im Business. Das ganze ist ein Schlachtfeld, fast wie ein Schachfeld, es gibt keine Toten, nur wen der rausfällt. Ich denke, also bin ich, positiv gewinne ich, Das ist die Devise, sie ist verbindlich, für den Kampf im großen Stilkrieg, durch Positivität erringe ich den Sieg. Auf dem Feld herrscht nun rege Bewegung, man geht in Stellung, wartet auf die Begegnung. Ich find es primitiv, aber nun, es ist so, wollen das die Leute sehn, 'ne tolle Diss Show? Obwohl man für das gleiche Ziel kämpft, ist der Respekt dahin, meinst du, das ist er, des Lebens Sinn? |
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Part 1 Ausländerfeindlichkeit grassiert im ganzen Land In jeder Ecke dieses Staates heben die Rechten die Hand Die Fremden werden überrannt und nicht anerkannt Sie werden von hier verbannt, ihre Häuser verbrannt Doch kaum einer realisiert was diesen Menschen hier passiert Sie sind wie du und ich doch werden sie diskriminiert Sie werden gezählt, gecheckt, abgestempelt, registriert Ausgewiesen aus dem Lande katapultiert Die Familie wird ausradiert, einfach eliminiert An ihre Eigentümer werden rechte Parolen geschmiert Diese Sache ist fatal, sie haben nicht die Qual der Wahl Zu wählen zwischen diesem oder jenem Kanal Sie werden gejagt, das ganze ist ein Skandal Wie Tiere behandelt man sie brutal, katastrophal Doch keiner zieht den Schluß Strich und sagt irgendwann Hey, mach mein Kumpel nicht an Part 2 Einst gab's hier die Idee der Demokratie, man gab sich 'n Grundgesetz, wie sich das liest? Artikel 1, Absatz 1, was steht da? Die Würde des Menschen ist unantastbar, Artikel 2, die Entfaltung ist frei, jeder hat das Recht auf Leben und dabei, auf körperliche Unversehrtheit, ist's dir klar? Nun Artikel 3, was da war? Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, Rasse und wie er spricht, seiner Heimat, Herkunft oder seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung, benachteiligt oder bevorzugt werden. Das sind deine Grundrechte, halte sie in Ehren. Sie werden nun gebeugt, man wird intolerant, das führt in 'ne Sackgasse, mach mein Kumpel nicht an! Part 3 Rechts, Links, Links, Rechts, es reicht, hat denn eine Seite außer Toten was erreicht? Extremismus ähnelt Faschismus, man hat Feindbilder und wen der weg muß. Ist denn keiner hier zum Gespräch bereit? Haben sich die Fronten denn schon so versteift? Das Leben ist doch das allerhöchste Gut, es entwickelt sich der Mensch aus Fleisch und Blut. Irgendwie sind alle Menschen doch gleich gebaut, macht es da irgend 'nen Sinn, wenn man sich die Fresse einhaut? Ich denke nein, doch es ist nun so gelaufen, die Geschichte der Menschheit, es ist zum Haare raufen. Ich kämpf dagegen an, doch bin ich nur ein Teil der Masse, halten wir zusammen, glaube ich daß wir es schaffen, in Frieden zu leben, vielleicht irgendwann und sag' dir in's Gesicht, mach mein Kumpel nicht an! |
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Gib Sound! Gib Sound! (227KB) (41,4KB) |
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Part 1 Es begab sich zu ner Zeit von mehr als sechs Jahrn' Ich nahm'n Mikro in die Hand und dann ist's mir widerfahren Ich spürte ne Energie die mein Leben verwirrte Es war die Kraft meiner selbst die ich da verspürte Begriff es damals nicht was das Ganze nun bedeutet Doch inzwischen hat es endlich mal bei mir geläutet Diese Energie die ich wie eine Batterie In mir aufsog wirkte wie eine Therapie Die stärkt, erfrischt und meine Poesie neu auflädt Die mich regeneriert in meinem Kopf rum geht Wie ein neuer Wind weht Dieses war der Anfang von meinem langen Reimweg Part 2 Ich begann dann meine Worte zu trainieren Buchstaben zu verbinden neue Sätze zu kreieren Lieder zu kolorieren nicht einfach kapitulieren Gedanken zu vereinigen auf Tape zu konservieren Stand Stunde um Stunde vor meinem Tapedeck Sog Worte um Worte aus ihrem Versteck Habe mit der Zeit Kreationen entdeckt Entferne mich immer mehr aus meinem Reimeck Part 3 Nach einiger Zeit sprossen die Reime aus meinen Ohren Sie beflügelten mich, trieben mich weiter nach vorn Ich trat dann 88 endlich in die Öffentlichkeit Ich fand ich war bereit und gefeit Auf der Bühne aufzutreten das ist die Wahrheit Die Auftritte erweiterten mein Firmament Ich verbesserte mein Stil wie man sicherlich erkennt Ich habe die ganze Zeit auch kaum einmal verpennt Ich will und muß auch niemand was beweisen Lasse meine Worte einfach nach mei'm Willen kreisen Richt' mich nicht nach Stilen und bekannten Weisen Auch nicht nach Vorschriften bekannter Kreise Ich ziehe mein Ding durch ohne Furcht Vor Besserwissern winde mich durch wie ein Lurch Unter Barrikaden durchbreche sie wo es nur geht Schreite ohne Stop weiter auf meinem Reimweg |
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Gib Sound! Gib Sound! (338KB) (61,5KB) |
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Part 1 Es ist Zeit - Wir sind wieder mal bereit Neue Reime rauszuhauen ist für uns ne Kleinigkeit 1988 startete ich mit der Musik Dieses war das Jahr, in dem ich in den Zug stieg Ohne ein Ausweis kostet es viel Schweiß Ich saß in nem Abteil, machte Reime mit viel Fleiß Ohne Fleiß kein Preis, daß war damals schon klar Ich nahm ne Hand voller Worte, sagte Abrakadabra Da kam der Schaffner ich sah keine Gefahr Scheiße auf'n Ausweis und entging nem Palaver Positive Gedanken zischten mir in mein Ohr Sie öffneten bis jetzt so manche Tür manches Tor Ich spürte wie Lettern meine Lunge aufblähten Mit einer Energie mein Leben bewegten Sog die Worte an mit der Kraft von Magneten Dieses war der Anfang, den sie bei mir erregten Part 2 Es ist Zeit Ich komme reingeschneit, gescheit, gefeit gegen Niederträchtigkeit. Ich bin bereit mich zu wehren, vielleicht sollt ich kurz erklären, worum es sich hier dreht, um Gerüchte nicht zu mehren. Es ist eine Bekanntmachung, eine Deklaration, verpackt in einem Text, zu Derezons Ton. Auch ich hab keinen Ausweis, der es ausweist, welcher Schule ich angehöre, da ich drauf pfeif. Ich selbst bin seit geraumer Zeit schon dabei, hasse Wichtigtuerei im Zug der Reimerei, setze meinen Kopf durch und nehme mir die Fahrt frei. Doch wer stellt sich hin und macht den Kontrolleur, stellt mich zu Verhör, bezeichnet mich als Deserteur? Was? Ich bin P.H.I.L., mache was ich will, geboren im April, ich scheiße auf den Drill. Part 3 Hey was ist das, was hier gerad' passiert, Deutschlands Hip Hop Szene hat sich langsam etabliert, Pop Rap eliminiert, auf alte Werte konzentriert, doch zu isoliert wird Entwicklung ramponiert. Viele Leute interessiert, wenden sich ab, geniert. Wo viele gegeneinander arbeiten und nichts passiert, kommt ein Major anmarschiert, da er mit Geld regiert, Ha ha, der lachende Dritte und er manipuliert. Kreativität wird ausradiert. Es dreht sich nur um's Geld, denn er diktiert, er schmiert, suggeriert, seziert und dressiert, trennt das Rentable vom Ursprung bis es nicht mehr funktioniert. Die Szene braucht das Publikum, damit Sie nicht verliert, durch Ausgrenzung erreicht man's nicht, hast du das jetzt kapiert? Nichtsdestotrotz ist alles nur Vergänglichkeit, mal sehen wer überlebt, es ist Zeit. |
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Gib Sound! Gib Sound! (274KB) (50,0KB) |
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Part 1 Traumland ich schlafe langsam ein Der Alk und die Drogen die haun' noch tierisch rein Ich höre auf zu atmen, mein Herz das bleibt stehn' Mir graut es vor der Zukunft aber alle werden's sehn' Alle werden denken das Ende ist schon nah Sie können's auch nicht glauben aber das ist ja auch klar Die Hände, die faulen langsam ab Ich werde selbst zum Monster, die Zeit wird auch schon knapp Damals vor fünf bis sechs Jahr'n Als alles begann, da ist's mir wiederfahr'n Ich ging auf der Straße lang es war schon spät und dunkel Da kamen diese Typen an mit bösen Augen funkelnd Einer dieser welchen packte sofort mein Bein Ich seh's mit Grauen vor mir ich dacht das kann nicht sein Ein zweiter eilt herbei und riß an meinem Saum Doch mir wurde bewußt es dreht sich um ein Alptraum Part 2 Ich versuche meine Gedanken meine Gedanken zu bewegen Als ich realisiere wie ich meine Gedanken interniere Muß einfach probieren meine Gehirnzellen anzuregen Denn ich interveniere bevor ich wieder verliere Oder den zu erklärenden Zusammenhang kompliziere Zurückgekehrt, aufgewacht, aus dem Alptraumland Ich bin Phil I P, ich bin im Land bekannt Hab mich kurz entspannt, war plötzlich wie gebannt Als es mir passierte, daß ich in Reih' und Glied marschierte Mit einem G3 einen Mensch exekutierte Angezogen war mit einer oliven Uniform Ausgerüstet war mit Waffen nach Militärnorm Sinnlose Befehle erhielt und sie ausführte Keinen Skrupel hatte, da sich mein Gewissen nicht rührte Plötzlich wurde mein Körper zerfetzt wie ein Baum Ich wurde auch getroffen, doch es war zum Glück ein Alptraum Part 3 Meine Angst wurde größer ich versuchte noch zu schrein' Ich versuchte zu entrinnen vom Traum mich zu befrein' Doch ein dritter zog die Spritze führte sie dann auch schon ein Und sagt dabei zum andren: "Jetzt bist du nicht mehr allein" Seit dieser Nacht kehrt es immer und immer wieder Gestalten, der Alptraum, der Schreck in meinen Gliedern Ich komm' da nicht mehr raus denn ich bin schon mitten drin' Meine Gedanken sind zerstört und dazu noch mein Sinn Mir ist bewußt ich muß nun damit leben Leben muß ich damit und es bleibt auch an mir kleben Jeder Mensch in diesem Universum hat Alpträume Es spielt sich ab im Unterbewußtsein, dort gibt's Freiräume Gehirnzellen, die einfach nicht besetzt sind Keine Informationen gespeichert und verletzt sind "Nicht für deine Augen" sagen Leute die sich nicht trau'n Offen zu reden über ihr'n persönlichen Alptraum |
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Gib Sound! Gib Sound! (260KB) (47,3KB) |
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Part 1 Wie fang', wie fang' ich denn jetzt an Ich weiß nicht, wie ich's euch am besten erzählen kann Neulich saß ich mit meiner Freundin im Lokal Es war erste Wahl, ich wußt' nicht wie ich's bezahl' Ich kam nicht klar, ich wußt' nicht wo ich war Ich überlegte was ha'm wir jetzt für ein Jahr Für ein Monat, für ein Tag, warum ich danach frag' Weil ich diese Art von Fragen wirklich gerne mag Ich hob meine Hand, ich war ja Stadtbekannt Sofort kam ein netter Kellner angerannt Ich fragte: "Was haben wir für ein Datum Ober?" Er sagte: "Herr, es ist dritter Oktober." Schlagartig kam mir mein Essen hoch Ich wußte genau gleich kotz' ich in mein Schoß Heute ist ein Tag von nationaler Feierei Auf der Jagd nach Oktober drei Part 2 Das Thema das ist euch doch bekannt Gewandt, angespannt, interessant Der dritte Oktober oder Fremd im eigenen Land Das sind Lieder gegen Fremdenhaß, das liegt doch auf der Hand Doch ich meine nehmt euch doch mal eine Sekunde oder Stunde Zeit Um den Text zu kapieren, Zusammenhänge zu studieren Oder einfach nur Gedanken fabrizieren Mein Anliegen ist doch hoffentlich schon klar Ich bin nicht antideutsch, doch ich sehe ne Gefahr Das Deutschland wo ich lebe wird so wie es früher war Mit Verfolgung anderer Menschen die nicht so sind wie das Idealbild ist von Hitler und Co verfaßt Deshalb werd' ich blaß, sehe ich Ausländerhass Blaß ist gut, es tut mir ziemlich weh Wenn ich Oktober drei als Feiertag seh Part 3 Verdammt noch mal ich denk' nicht gern' daran Der dritte Oktober für's Deutsche Vaterland Warum? Muß so ein Tag hierher Denn Deutschland ist vereint, wir brauchen ihn nicht mehr Ich brauche nicht so 'nen Tag an dem ich frei hab' Ich denke nur nach vorne nicht an den alten Schlag Seht euch doch nur um niemand will den Tag mehr Sie heucheln alle nur 'rum und die Nazis werden mehr Sie nehmen Oktober drei auch dankend noch an Und feiern ihren Führer und das Deutsche Vaterland Danach gehn' sie los mit Flaschen und Benzin Denkt doch mal an Rostock und Asylanten weithin Weit und breit nur Flammen und Geschrei Ausländer, Nazis und auch die Polizei Polizisten haun' auf Links, Rechts mischt dabei Ich mein' ich hab's begründet so'n Tag brauch' ich nicht frei Part 4 Oktober drei was ist dabei Es widert mich an diese Deutschtümelei Im ganzen Land herrscht ein Bürgerkrieg Er wird unterstützt von der rechten Politik Sie schreit ganz laut nach einem starken Mann Weil der jetzige Mann wirklich nichts kann Er ist überfordert, hat sich verkalkuliert Er hat nie damit gerechnet das so etwas passiert Denn bei der alten Garde wird wieder marschiert Jetzt hat er Angst daß er die nächste Wahl verliert Und hat einfach die Ziele der Rechten schnell kopiert Ein neues Asyl Gesetz hat er kreiert Damit seine Partei von der Macht nicht abschmiert warum das alles, ja das Volk ist frustriert Da das mit der Vereinigung finanziell nicht funktioniert Am liebsten wäre mir man hätte's anders probiert |
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